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Definition | Ziele | Funktion
Anforderungen Arbeitsplatz/Beruf =====> Vergleich ergibt ==>Rehabilitationsbedarf
==> Rehabilitationsplan
(physisch, psychisch, sozialer Kontext)
Fähigkeiten Proband =====> Vergleich ergibt ==>Rehabilitationspotential
==> Erfolgsprognose
(physisch, psychisch, sozialer Kontext)
Anforderungen Arbeitsplatz/Beruf:
Die konkreten Anforderungen eines bestimmten Arbeitsplatzes lassen sich durch
eine ganzheitliche Arbeitsplatzanalyse (physische, psychische und soziale Faktoren)
präzise ermitteln. Die Anforderungen bei Berufen, ohne dass der konkrete
Arbeitsplatz schon bekannt ist, werden durch die Zusammenfassung repräsentativer
Tätigkeitsmerkmale in unterschiedlichen Einsatzfeldern erfasst.
Fähigkeiten Proband:
Die Fähigkeiten des Probanden werden erfasst durch das gesamte Instrumentarium
der medizinischen und psychologischen Diagnostik sowie sonstiger berufsfachlicher
Arbeitsproben mit Hilfe objektiver und standardisierter Verfahren.
Rehabilitationsbedarf:
Der Rehabilitationsbedarf ergibt sich aus der Diskrepanz zwischen Anforderungen
eines Arbeitsplatzes oder eines Berufes und aktuellen Fähigkeiten.
Rehabilitationspotenzial:
Das Rehabilitationspotenzial ergibt sich aus den aktuell vorhandenen Fähigkeiten
sowie denen, die der Proband aller Voraussicht nach entwickeln kann, um den
Anforderungen des Berufes/Arbeitsplatzes gerecht werden zu können. Insbesondere
werden die Eignung, Neigung und die bisherigen Tätigkeiten (Qualifikationen)
berücksichtigt.
Rehabilitationsplan:
Der Rehabilitationsplan wird unter Berücksichtigung aller relevanten Gegebenheiten
(rechtlich, finanziell, Arbeitsmarkt, regionale Angebote, Rehabilitationspotenzial
etc.) erstellt.
Erfolgsprognose:
Die Erfolgsprognose dokumentiert die Einschätzung, mit welcher Wahrscheinlichkeit
der Mensch mit Behinderungen das mit ihm vereinbarte Rehabilitationsziel erreichen
wird und welche Bedingungen erforderlich sind.
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Kontakt zur Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke: www.arge-bfw.de